5 Gründe Irland zu lieben

Hey,

im heutigen Blogpost wird es um Dinge gehen, die ICH an Irland liebe. Sozusagen eine kleine Liebeserklärung an Irland.

1) Die Menschen

Das irische Volk ist ja bekannt für seine Offenheit und Freundlichkeit, doch man muss es erst selbst erlebt haben, um wirklich zu verstehen, wie anders die Menschen sind. Ein freundliches Gespräch in der Bahn, ein kurzes „Hello, how are you?“ oder einfach nur ein Lächeln von einem wildfremdem Mensch kann einem schon sehr den Tag versüßen. Ich habe dazu auch einen Blogpost geschrieben, also wer sich noch genauer dafür interssiert: immer gerne lesen.

2) Die Luas

Die Luas ist zwar ein sehr Dublin spezifischer Grund Irland zu lieben, aber gehört definitv dazu. Wer schon mal in Irland war, weiß wie grausam hier Busse sind und wird sich nie wieder über die WSW oder die DB beschweren. Aber die Luas erleichtert einem das Leben. Die Luas ist ganz simpel eigentlich die Straßenbahn. Leider fährt sie nur zwei Strecken, doch ist immer pünktlich, was in Irland eine echte Besonderheit ist. Sie kommt sehr regelmäßig und ist im Vergleich zu den irischen Bussen recht günstig.

3) Das Meer

Was gibt es schöneres als das Meer? Es ist egal ob die Sonne scheint oder es regent die „Irsh Sea“ ist immer schön und besonders schön ist es in Dun Laoghaire. Dun Laoghaire ist wahrscheinlich der friedlichste und schönste Ort der Welt.

4) Die Luft

Theoretisch ist Luft einfach nur Luft und rein chemisch gesehen eine Zusammensetzung aus Stickstoff, Sauerstoff und Edelgasen. Doch die irische Luft ist anders und ich kann nicht erklären wieso: aber die irische Luft ist einfach anders. Ich wette jeder, der einmal in Irland war, weiß ganz genau was ich meine.

5) Sprache

Und ja die Sprache ist ein Grund um Irland zu lieben. Natürlich spricht man hier Englisch, doch all diese irischen Wörter und die angenehme Art und Weise wie man alles ausspricht ist einfach toll. Nicht dieses amerikanische Singsang-Englisch oder überbetontes britische Englisch sondern irisches Englisch.

Ich könnte noch viel mehr Gründe auflisten und noch viel mehr über die Iren schreiben, denn Irland ist ein Land von dem man fast nur Gutes sagen kann.

Kathi ✈️

Transition year- Was ist das überhaupt?!

Hey, 

Wie bereits schon mal erwähnt gehe ich in Irland ins TY (Transition year). 
Das TY ist ein freiwilliges Jahr in dem der Schwerpunkt nicht auf der akademischen Ausbildung liegt sondern viel mehr auf dem „Mensch werden“. Der Sinn dahinter ist den Schülern eine Art Auszeit zu geben. Natürlich schreibt man auch Klausuren und bekommt Hausaufgaben, aber im TY soll man sich auf sich selbst konzentrieren, neue Sportarten und Fächer ausprobieren, rausfinden was einem liegt und was einem Spaß macht und generell mehr „Mensch werden“. Durch dieses Jahr hat man einfach ein bisschen mehr Zeit, denn alles geht so schnell. 
 
Wäre das nicht eine Lösung für G8?
Fast alle meckern, dass 13 Jahre Schule so viel besser waren, dass 12 Jahr so unglaublich schnell sind und dass man so viel Stress und Druck hat. Man könnte doch einfach ein freiwilliges Jahr vor oder nach der 10. Klasse einschieben, dann können Aale, die es mit der Schule super eilig haben, das Jahr überspringen und der Rest kann ganz entspannt sich ein Jahr für sich selbst nehmen. Da Schule in Deutschland auch nichts kostet, kann sich jeder dieses Jahr „gönnen“. 
 
Trotz TY mussten wir Klausuren schreiben. In Deutschland legen die Lehrer die Klausuren  mehr bis weniger gut verteilt auf 2-3 Wochen, so spricht man immer von einer Klausurenphase. Hier ist es allerdings ein bisschen anders. Wir haben alle Klausuren in einer Woche geschrieben. Das heißt auch zwei Klausuren an einem Tag. Ich habe in Classiscs, Erdkunde , Applied Maths, Mathe, Englisch und Computers bzw. Informatik Klausuren geschrieben und eine französische mündliche Prüfung abgelegt. Ich hoffe ich hab kein Fach vergessen. Auf der einen Seite war es super stressig, da man für total viele Klausuren lernen musste, aber auf der anderen Seite war es auch gut, weil man ist nur für die Klausuren in die Schule gekommen und nach der Woche war es dann auch zum Glück vorbei. By the way es ist nicht unmöglich die Klausuren zu schreiben, ich hab die ein oder andere sogar überraschend gut bestanden. 🙂
 
Ich persönlich bin ein großer Fan vom TY und fände es echt gut, wenn dies in Deutschland eingeführt werden würde, dann wären alle zufrieden über die Anzahl ihrer Schuljahre. 
 
Take care 
Kathi 

1 Monat später

Hey,

mittlerweile ist es ein Monat her, dass ich einen Blog geschrieben habe, aber ich war einfach super „beschäftigt“ bzw. habe hier endlich ein „richtiges“ Leben und daher wenig Langeweile und Zeit. Eigentlich ist gar nicht viel passiert in diesem Monat, doch mein Highlight war ein kurzer Trip nach Cork. Dort habe ich Lea besucht. Ebenfalls ist Anna nach Cork gekommen. Beide Mädels habe ich beim Vorbereitungstreffen in Köln kennen gelernt und wir haben uns dirket super gut verstanden. Wir hatten super schöne Tag zusammen, da wir viel unternommen haben.

Wir waren in Kinsale, sind zum Blarney castle gefahren, haben mutig (und das meine ich ganz ernst) den Blarney stone geküsst und haben in Cork city „rumgelümmelt“. Am Ende des Blogs werde ich ein paar Bilder einfügen.

Außerdem hab ich Klausuren geschrieben, auf dem Weihnachtsbasar meiner Gastgeschwister geholfen, war Eislaufen, Weihnachtsgeschenke kaufen und noch viel mehr. Es ist schon irgendwie komisch, wenn ich daran denke, dass ich schon in 23 Tagen über die Weihnachtsferien zuhause bin, denn die Zeit vergeht wie im Flug.

Eure Kathi ☺

Wer mag kann ausführlichere Berichte auf Leas Blog lese: https://leastraveldiary.wordpress.com  Die beiträge haben den Namen: „Blarney Castle“ und „Kinsale“

↓↓↓ B I L D E R   A U S   K I N S A L E ↓↓↓
Kinsale ist super schön und bunt

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Kathi im Einsatz

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Kleine Stärkung

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Da freut sich aber jemand auf sein Essen

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Einmal bitte springen

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Am Abend im Hafen

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Irisch für Anfänger

„What´s the craic“ oder besser gesagt einfach „Hey“

Heute schreibe ich über irische Redewendungen, die mir über den Weg gelaufen sind. Es kann sein, dass die Redewendungen nur in Dublin geläufig sind oder dass sie nicht nur typisch irisch sind sonder vlt. auch britisch, aber auf jeden Fall lernt man sie nicht in der Schule. Ich schreibe immer den Ausdruck, dann baue ich es in einen Satz ein oder einen Minidialog und anschließend löse ich auf. So kann man noch ein bisschen mitraten.

1) “What´s the craic?”

Beispiel: A: “What´s the craic?”

B: “Hey. I´m just doing my homework”

Meistens einfach nur ein anderer Ausdruck für “Hallo” und gleichzeitig eine Frage, ob es was Neues gibt. Am besten antwortet man mit “Hello” oder “Hey” und gibt in einem ganz kurzem Satz den Stand der Lage.

2) “How are you?”

Beispiel: A: „How are YOU?“

B: „Hello“

Das ist auch eine andere Art einfach „Hallo“ zu sagen. Niemand möchte wirklich wissen, wie es dir geht. Wenn du dann antworten möchtest, einfach zurück grüßen. Außerdem muss man auf die Betonung achten. Wenn „How are“ total zusammengenuschelt wird und „you“ besonders lang und weich gesagt wird, dann ist es nur zur Begrüßung. Wenn jedoch jedes Wort lang und deutlich ausgesprochen wird, mit besonderer Betonung auf „are“, dann möchte dein Gegenüber tatsächlich wissen, wie es dir geht – was allerdings eher selten der Fall ist.

3) „Grand“

Beispiel: A:„How was school today?“

B:“Grand.“

„Grand“ bedeutet so viel wie „gut“ und man benutzt es so bei ziemlich jeder Gelegenheit.

4) „Sambo“

Beispiel: A:“What do you get for lunch?“

B:“A sambo with tuna and you?“

Die Iren basteln gerne an Wörtern rum und lassen sie besonders gerne auf „0“ enden. „Sambo“ ist einfach nur ein anderes Wort für Sandwich.

5) „Come here“

Beispiel: A:“Alex, Clodagh come here! You can talk later!“

„Come here“ bedeutet so viel wie „hör zu“ oder „pass auf“. Demnach fällt es nicht gerade selten im Unterricht, aber auch wenn man das Gefühl hat dein Gegenüber hört dir nicht richtig zu.

OK, das waren die ersten 5 Redewendungen. Ich werde mindestens noch einen Teil „Irisch für Anfänger“ hochladen, da es längst noch nicht alle Redewendungen waren.

Take care

Kathi ♥

Die Iren an sich

Achtung, Achtung langer Blogpost ☺

Hey,

mittlerweile bin ich fast zwei Monate hier. Ist das zu glauben? Kommt mir vor als wäre ich letzte Woche erst abgereist! Auf jeden Fall ist mir aufgefallen, dass die Iren sich sehr von den Deutschen unterscheiden oder die Deutsche von den Iren, je nachdem wie man es nimmt.

Mal angefangen bei den Erwachsenen. Da ich als Ausländer noch nicht so den perfekt Plan habe, wo alle Bushaltestellen, Museen und Parks sind, frag ich immer Jemanden nach dem Weg und es wird mir immer geholfen. Wenn die Person, die man fragt sich selber nicht so sicher ist, dann fragt sie selbst nochmal andere Leute, die in der Nähe sind. Dann wird kurz diskutiert und am Ende weiß man immer, wo man hin muss. Aber oft muss man auch gar nicht nach dem Weg fragen um Hilfe zu bekommen. Als ich einmal mit googel maps durch die Stadt lief wurde ich von 2 Leuten angesprochen, ob ich etwas suchen würde… Also keine falsche Scheu, in Irland kann man jeden nach dem Weg fragen. Oder wenn einem einfach im Bus langweilig ist, kann man sich super mit seinem Sitznachbarn unterhalten. Ich persönlich habe mich neulich super nett mit einer älteren Dame im Bus über ihre Enkelkinder unterhalten. Hier wird Freundlichkeit wirklich groß geschrieben: Dinge, wie an der Kasse vorgelassen zu werden und anderen Menschen ganz kurz helfen sind hier eine Selbstverständlichkeit. Auch die irischen Kinder/ Jugendliche sind super freundlich. Niemand wird dumm angemacht, auch wenn man seinen Gegenüber nicht mag ist man super freundlich. Gerade als ATS (Austauschschülerin)„kümmern“ sich alle um einen. Man wir immer gefragt, ob man alles versteht, Fragen hat oder einfach wie es einem geht.

Trotzdem sind die super freundlichen und hilfsbereiten Iren schon ein bisschen komisch. Jeder, und wenn ich jeder sage meine ich auch wirklich jeder, trinkt hier Leitungswasser und zwar aus zwei Gründen: der erste Grund ist, dass die meisten einfach kein Sprudelwasser mögen. Doch der Hauptgrund ist, dass sie nicht so viel Plastikmüll produzieren wollen, denn jeder tut hier auf umweltfreundlich und ist stolz darauf auf der „grünen Insel“ zu wohnen. Aber Müll trennen ist anscheinend vollkommen überbewertet: Restmüll und Plastik kommt einfach alles zusammen und oftmals wird noch nicht einmal Papier getrennt. Naja, jeder wie er mag.

Eigentlich wollte ich auch noch über ein paar irische Redewendungen schreiben, aber sonst wäre der Blogpost einfach viel zu lang geworden, also kommt in den nächsten Tagen ein neuer Post über Redewendungen.

Take care

Kathi♥

Gastfamilie gewechselt? Wieso? Weshalb? Warum?

Ich hab vorletzte Woche meine Gastfamilie gewechselt aus ein paar verschiedenen Gründen. Der Hauptgrund allerdings ist ziemlich simpel. Meine alte Gastfamilie war zwar nett zu mir, aber es war keine richtige Familie. Es war mehr wie in einem B&B, da meine Gastfamilie nie zuhause war und wir auch nie was zusammen gemacht haben. Ich hab mich einfach unwohl gefühlt. Jetzt bin ich seit fast zwei Woche in meiner neuen Gastfamilie und ich fühle mich schon viel wohler. Jetzt hab ich 4 kleine Gastgeschwister. Die jüngste ist 6 und der älteste ist 12. Wir machen auch viel mehr zusammen, gehen in die Kirche, zu Fußballspielen meiner Gastbrüder, schauen zusammen Filme und frühstücken zusammen. Insgesamt gibt es einfach mehr Familienleben, was es in meiner alten Gastfamilie nicht gab. 🙂

Allgemein find ich, seine Gastfamilien zu wechseln ist keine Schande, denn man sollte nicht in einer Familie leben in der man sich nicht wohlfühlt. Wenn es einfach nicht passt, dann passt es nicht. An alle Austauschschüler die den Blog hier vielleicht lesen: wenn es ein Problem gibt, das sich auch nicht lösen lässt durch reden mit der Gastfamilie – einfach Mund aufmachen, Betreuerin kontaktieren, Eltern kontaktieren, mit seiner Gastfamilie sprechen, eine Woche warten und umziehen. Natürlich braucht man ein guten Grund um die Familie zu wechseln und nicht nur „ich find das Geschirr nicht schön“.
Bis bald
Eure Kathi 🙂

Das Beste kommt zum Schluss

Die letzten zwei Tage der „acitvity week“ waren richtig cool.
Am Donnerstag sind wir nach „Larch Hill“ gefahren. Dort haben wir uns abgeseilt, geklettert, Geocaching gemacht, ein Parcourslauf und sind mit speziellen Schlitten auf der Wiese Schlitten gefahren. Alle irischen Mädchen fanden „Wiesen-Schlittenfahren richtig cool, da es in Irland nicht wirklich Schnee gibt und so die meisten zum ersten Mal in ihren Leben Schlitten gefahren sind. Als ich Ihnen erzählt hab, dass man in Deutschland im Winter meistens Schlitten fahren kann waren alle der festen Überzeugung, dass sie nach Deutschland ziehen müssen. ?
Freitag waren wir im Museum. Die größte Herausforderung war für mich das Museum überhaupt zu finden. Insgesamt bin ich eine halbe Stunde in Dublin rumgeirrt, aber nicht ganz planlos, denn die Iren waren sehr hilfsbereit als ich sie nach dem Weg gefragt habe und ein paar Omas haben mich auch von sich aus angesprochen, ob ich etwas suchen würde. Als ich dann endlich das Museum gefunden hatte stellte sich heraus, dass das Museum geschlossen hatte, also sind wir ins „National natural Museum of Ireland“ gegangen. Dort standen überall ausgestopfte Tiere oder Nachbauten. Nachdem man sich daran gewöhnt hatte, dass überall tote Tiere sind, war es eigentlich sehr interessant und es hat Spaß gemacht mit seinen Freunden durchs Museum zu laufen. Nach einer Stunde sind wir auch wieder gegangen. Ingesamt war die „acitvity week“ gelungen. Wahrscheinlich werden wir so etwas öfters machen mit dem TY (transion Year), da das TY eine Abwechslung zu den anderen Schuljahren seien soll.

Bis bald Kathi

Im Museum mit Lauren, Alex und Clodagh

Im Museum mit Lauren, Alex und Clodagh

Activity week- Top or Flop?

Hey,

dieses Woche haben wir eine „aktivity week“ d. h. wir haben eine Woche lang keinen Unterricht, sondern immer etwas anderes.

Am Montag hatten wir „emergency first aid“ (Erste Hilfe). Eigentlich war es sehr cool und lustig, da unser Betreuer probiert hat, es „schülerfreundlich“ zu machen und hat nicht nur geredet, sondern wir haben kurze Filme geschaut und Rollenspiele gemacht. Es war die ersten 3 Stunden wirklich spannend, aber nachdem man gefühlte  7.000 Mal die stabile Seitenlage geübt hatte, hatte man die Schnauze voll. Deshalb war der Montag eher ein Flop.

Am Dienstag hatten wir einen „law day“ (Gerichtstag). Es kam extra ein Richter, der uns wahrscheinlich viel erklärt hat, aber ich habe kein Wort verstanden, weil er wirklich super schnell und mit einem echt starken Akzent geredet hat. Somit war ich das erste Mal an meine sprachlichen Grenze angekommen. Danach haben wir einen Film geschaut über das irische Gefängnis. Das war sogar recht interessant, da ich wenigstens etwas verstanden hab, aber meine Schulfreundin ist einfach dabei eingeschlafen, weil sie es so langweilig fand. 🙂 Nach dem Film haben wir dann über 2 Stunden eine Gerichtsverhandlung nachgespielt, was jetzt leider auch nicht spannend war, da ich die ganze Zeit nur einen Satz sagen musste:“Please raise your right hand and swear that you are saying the truth, the whole truth and nothing, but the truth“. Also war der Dienstag auch ein Flop.

Heute hatten wir einen „Matrix Imagination Day“ und es war sogar echt besser als erwartet. Wir haben verschiedene Themen bearbeitet z.B. effektiv Lernen, sich Selbst finden, Balance zwischen Schule und Freizeit und ähnliches. Außerdem haben wir kleine Rätsel gemacht bei denen man „umdenken“ musste. Mein Team hat sogar gewonnen und wir haben als Preis Marshmallows bekommen. Der Mittwoch war mit Abstand am spannensten also ein Top-Tag.

Morgen gehen wir Klettern. Darauf freu ich mich besonders, aber die anderen nicht so richtig, denn die meisten in meiner Klasse sind eher musikalisch als sportlich, aber jeder so wie er mag. 🙂

Eure Kathi

Schuluiform – nein danke oder ja bitte?

Hey,

heute möchte ich mal über das Thema Schuluniform sprechen. An meiner Schule trägt man, wie in vielen anderen Schulen in Irland auch eine Schuluniform. Die meisten haben jetzt wahrscheinlich ein Bild im Kopf von Mädchen die kurze Röcke, enge Pullover und Krawatten tragen. Doch die Schuluniformen in Irland sind etwas anders, als die, die man sich vorstellt. An meiner Schule tragen wir weite Röcke, die ein ganzes Stück über die Knie gehen, Kniestrümpfe, ein Pullover und darunter eine Bluse, beides von der Marke Kartoffelsack. Es ist verboten sich zu schminken und Schmuck zu tragen. Jetzt haben die meisten hoffentlich ein besseres bzw. realistischeres Bild im Kopf.

Ich muss sagen, am Anfang war ich mir nicht ganz sicher, ob es mir gefällt eine Schuluniform zu tragen und wenn ich ehrlich bin, bin ich mir auch noch nicht zu 100% sicher, aber eigentlich gefällt es mir. Es ist schon irgendwie praktisch (cool, lustig, … ,… mir fehlt das richtige Wort), wenn alle das Gleiche tragen. So muss sich niemand Gedanken machen, ob die Hose noch in ist oder ob der Pulli gut zur Hose passt. Außerdem kann so auch niemand durch seine Anziehsachen ausgegrenzt werden. Trotzdem vermiss‘ ich es schon ein bisschen einfach das anzuziehen, was ich mag und wo ich mich drin wohlfühle. Weil ganz ehrlich, es ist schon komisch einen Rock anstatt eine Jeans zu tragen. Dennoch finde ich, dass Schuluniform eine echt gute Sache ist, ich muss mich einfach nur dran gewöhnen. Wahrscheinlich wird zwischendurch mal ein „Update“ kommen, da meine Meinung noch nicht zu 100% feststeht.

Eure Kathi

Es sind die kleinen Dinge, die glücklich machen

Hey,

Dies ist mal ein etwas anderer Blogpost. Ich finde der Titel sagt es schon ganz gut.

Es sind die kleinen Dinge, die einen glücklich machen. Man freut sich viel mehr über scheinbar nicht so bedeutsame Momente z.B.: direkt in meiner ersten Schulwoche, ich glaube an meinem dritten Tag, hat eine Mitschülerin mich gefragt ob sie neben mir sitzen kann, weil sie mich so nett findet oder z.B.: letzten Montag hat mich ein Mädchen gefragt ob ich einen Oreo von ihr haben möchte, aber auch wenn man durch die Schule läuft und von den Mädchen aus der Klasse einfach nur angelächelt wird. All Dies wird zwischen seinen Freunden zu Hause und zwischen sich als normal angesehen, aber hier ist es was ganz besonderes, da alles neu ist.

Natürlich ist es dann noch viel besser, wenn man mit seinen Freunden was unternimmt. Einfach nur ins Shoppingcenter fahren, einen Kakao trinken, reden und Zeit zusammen verbringen. Es klingt nicht besonders und ist auch nicht spektakulär, aber es ist ganz besonders, weil so ein Stück Alltag in das neue Leben kommt.

Ich hoffe ihr konntet meinen Gedankenmatsch gut verstehen.

Eure Kathi